Zu den Fakten, dass die BRD von Anfang an den Fortbestand des Deutschen Reiches nicht leugnete. Der Fortbestand des Deutschen Reiches ist in zahlreichen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts dokumentiert. Schau hier:

„Das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe (Präsidentin Prof. Dr. Jutta Limbach) urteilte am 31. Juli 1973 [BVerfGE Bd. 36, 1-37 (LT1-9) BGBl I 1973, 1058] und am 21. Oktober 1987 [Bd.77, S.137, 150, 154, 160, 167] einstimmig, dass das Deutsche Reich 1945 nicht untergegangen sei, sondern fortbestehe: «Die Kapitulationsurkunden der Deutschen Wehrmacht vom 8. Mai 1945 beendeten zwar die Kampfhandlungen, nicht jedoch die Existenz des Deutschen Reiches. Die Regierung des Reiches wurde am 23. Mai 1945 verhaftet. Ein Friedensvertrag wurde nicht geschlossen, weder mit der Bundesrepublik noch mit der DDR. Juristisch steht er heute noch aus. …

Das Grundgesetz – nicht nur eine These der Völkerrechtslehre und der Staatsrechtslehre geht davon aus, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist; das ergibt sich aus der Präambel, aus Art. 16, Art. 23, Art. 116 und Art. 146 GG. Das entspricht auch der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, an der der Senat festhält. …

Das Deutsche Reich (vgl. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 2, 266 (277); 3,288 (319f); 5,85 (126); 6,309, 336, 363) besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig … Verantwortung für Deutschland als Ganzes (d .i. Deutsches Reich) tragen – auch – die vier Mächte. Die BRD ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat Deutsches Reich, – in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings teilidentisch, so dass insoweit die Identität keine Ausschließlichkeit beansprucht.

Die Bundesrepublik umfasst also, was ihr Staatsvolk und ihr Staatsgebiet anbelangt, nicht das ganze Deutschland unbeschadet dessen, dass sie ein einheitliches Staatsvolk des Völkerrechtssubjekts Deutschland (Deutsches Reich) … und ein einheitliches Staatsgebiet Deutschland (Deutsches Reich) … anerkennt. Sie (die Bundesrepublik) beschränkt staatsrechtlich ihre Hoheitsgewalt auf den Geltungsbereich des Grundgesetzes. Die BRD stimmt der Erklärung der vier Mächte zu und unterstreicht, dass die in dieser Erklärung erwähnten Ereignisse und Umstände nicht eintreten werden, d. h., dass ein Friedensvertrag oder eine Friedensregelung nicht beabsichtigt ist.«“ [8]

Komme mir jetzt ja nicht mit dem 2+4-Vertrag, oder sonst irgendeiner schrägen Nummer und hör stattdessen zu, wie es heute um das Deutsche Reich und die Reichsbürger bestellt ist.